Bundespräsident und Umweltministerin begutachten Metallrecycling mit Laserlicht

Woche der Umwelt 2016 (Foto: DBU)
v.l. Daniela Schadt und Joachim Gauck
(Bundespräsident mit Partnerin), Barbara
Hendricks (Umweltministerin), Rita
Schwarzeluhr-Sutter (Parlamentarische
Staatssekretärin) und Edwin Büchter
(cleanLASER); Foto: DBU

Nicht nur Joachim Gauck interessierte sich persönlich für das neue Metallrecyclingverfahren. Mit ihm kamen seine Partnerin Daniela Schadt, Umweltministerin Barbara Hendricks sowie die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.

Auf der Woche der Umwelt in Berlin präsentiert Clean-Lasersysteme (cleanLASER) gemeinsam mit PROASSORT erstmalig eine laserbasierte Anlage zur Echtzeitanalyse für das Schrottrecycling. Während die Bauteile mit ca. 3 m pro Sekunde durch die Laservorrichtung gefördert werden, erkennt die Maschine, um welche Art und Güte von Metallwertstoffen es sich handelt. So wird eine sortenreine Trennung und Wiederverwertung der wertvollen Metalle ermöglicht, auch wenn Lacke oder metallische Beschichtungsstoffe auf dem Sekundärmetall liegen.

Das Potenzial für das Verfahren ist groß: Von der Automobil- und Luftfahrtindustrie bis hin zur Müllverbrennungsanlage – Metallschrott fällt in großen Mengen an. Mit 100 Sortieranlagen lassen sich in einem Jahr bereits rund 1,1 Mio. Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht etwa dem jährlichen CO2-Ausstoß der Stadt Ulm.

Die Woche der Umwelt fand am 7./8. Juni 2016 im Schlosspark Bellevue in Berlin statt.

www.woche-der-umwelt.de

Joachim Gauck und Edwin Büchter; Foto: DBU
Bundespräsident Joachim Gauck spricht
mit Edwin Büchter (cleanLASER) über die
neue Technik; Foto: DBU

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