Klebevorbehandeln von Kunststoffen

Die größten Einsparpotenziale liegen sicherlich in der Vorbehandlung von Metallen. Dennoch ergeben sich auch in der Kunststoffbearbeitung wirtschaftlich und technologisch relevante Einsatzgebiete. Immer wenn die Kunststoffoberflächen durch vorgelagerte Abformprozesse mit Trennmitteln kontaminiert sind, lassen sich diese "Adhäsionsblocker" mit dem cleanLASER sehr effizient entfernen.

Dabei werden die Trennmittel vom Laserstrahl durchtrennt und die oberste Kunststoffschicht abgetragen. Besonders geeignet und daher seit langem im industriellen Einsatz ist das Verfahren z.B. bei faserverstärkten Polyurethan-Bauteilen. Aber auch die Vorbehandlung von CFK mit dem cleanLASER weist ein hohes Einsatzpotenzial auf.

Vorteile:

  • Flächenraten von bis zu 80 m² pro Std.
    z.B. beim Vorbehandeln von Polyurethan zum Klebkaschieren
  • Flächenraten von bis zu 50 cm² pro Sek.
    z.B. beim strukturellen Klebevorbehandeln von CFK

Die Grenzen des Verfahrens zeigen sich vor allem beim konventionellen Aktivieren von Kunststoffen, insbesondere von Thermoplasten. Durch die infrarote Emissionswellenlänge der cleanLASER lassen sich Aktivierungseffekte nur bei pigmentierten Kunststoffen erzielen.